Verbraucherschutzminister Alexander Bonde MdL: „Die Bilanz der vergangenen zehn Jahre zeigt: Bio-Produkte haben zu recht einen guten Ruf.“

 

Schmuckelement.Baden-Württemberg führt seit zehn Jahren ein bundesweit einmaliges Überwachungsprogramm für Bio-Lebensmittel durch. Ich freue mich, Ihnen die zusammengefassten Ergebnisse der Jahre 2002 bis 2011 vorstellen zu können. Rückblickend können wir feststellen, dass die Lebensmittelüberwachung mit dem Ökomonitoring viel erreicht hat. Jedes Jahr konnten die Mitarbeiter Schwachstellen erkennen und beseitigen. Diese Impulse haben die Qualität der Öko-Produkte nachhaltig verbessert. Zusammengefasst sind die Ergebnisse erfreulich. Die angebotenen Bio-Produkte erfüllen in hohem Maße die strengen Anforderungen der EU-Öko-Verordnung und rechtfertigen das Vertrauen der Verbraucherinnen und Verbraucher.

Vom Nischenprodukt zum Trendsetter: heutzutage wandern immer mehr Bio-Lebensmittel in den Einkaufswagen der Verbraucher, und dieser Trend setzt sich fort. Etwa 80 Prozent der Verbraucherinnen und Verbraucher in Baden-Württemberg würden gerne mehr regionale Bioprodukte kaufen. Die Landesregierung hat darauf reagiert und den heimischen Ökolandbau gestärkt. Über die Qualität eines Bio-Lebensmittels entscheidet letztlich die Sorgfalt in der gesamten Produktion: nicht nur die Erzeugung und Auswahl der Rohstoffe muss stimmen, sondern auch die Verarbeitung, die Verpackung und die Lagerung. Vor diesem Hintergrund war es uns in Baden-Württemberg wichtig, dieses Untersuchungsprogramm durchzuführen, um kontinuierlich den Status ökologisch erzeugter Lebensmittel zu überwachen, Verbrauchertäuschungen vorzubeugen und Schwachstellen aufzudecken.

In den letzten zehn Jahren wurden rund 8000 als Bio vermarktete Lebensmittel auf verschiedenste Parameter untersucht. Während anfänglich überwiegend landwirtschaftliche Urprodukte im Mittelpunkt standen, wurden – entsprechend dem stetig wachsenden Biosortiment – zunehmend auch verarbeitete Produkte wie zum Beispiel Brot und Wein einbezogen. Stufenkontrollen und Modellversuche bei Erzeugern und Verarbeitern von Bio-Lebensmitteln, wie etwa in einer Getreidemühle und einem Weinbauinstitut, trugen zur Aufklärung von Kontaminationswegen und deren zukünftiger Vermeidung bei.

Die Bilanz der vergangenen zehn Jahre zeigt: Bio-Produkte haben zu recht einen guten Ruf.

Ich bedanke mich an dieser Stelle bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die mit ihrem langjährigen Engagement zum Gelingen des Ökomonitoring-Programms beigetragen haben.

 

Weitere Informationen

Pressemitteilung 131/2012 des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz zur Landespressekonferenz am 18.06.2012